Literatur NICARAGUA CHRONIKEN - Der einstige Hoffnungsträger ist zum Alptraum geworden
Eine szenische Lesung mit Bildern und Musik
- Datum
- 17.11.2025 - 19:00
- Ort
- Caritas-Pirckheimer-Haus
Königstr. 64
90403 Nürnberg - karin.gleixner@mailbox.org
- Eintritt
- frei
NICARAGUA CHRONIKEN - Der einstige Hoffnungsträger ist zum Alptraum geworden
“Qué sós, Nicaragua, para dolerme tanto?“ – Was bist du, Nicaragua, dass du mir solche Schmerzen bereitest? Diese Frage stellt sich nicht nur Nicaraguas bekannteste Schriftstellerin Gioconda Belli in ihrem spanischen Exil. Diese Frage stellt sich die gesamte Nicaragua-Solidaritätsbewegung.
Die sandinistische Revolution als einstiger Hoffnungsträger für Lateinamerika wurde zu einer blutigen Familiendiktatur. Die freie Presse existiert nicht mehr. Kritik ist bei hohen Strafen verboten. Die Gefängnisse voll. Hunderttausende Nicaraguaner*innen flohen ins Exil oder wurden zwangsexiliert. Darunter fast alle Journalist*innen, Schriftsteller*innen, Künstler*innen und Musiker*innen. Selbst die katholische Kirche, langjährige treue Bündnispartnerin, ist so gut wie mundtot gemacht, der Nuntius vertrieben.
Wie konnte das geschehen?
Die Nicaragua Chroniken geben vor allem jenen Nicaraguaner*innen eine Stimme, die derzeit nicht sprechen können oder dürfen. Und sie sind ein Rückblick auf die letzten 100 Jahre der Geschichte Nicaraguas.
Es lesen: Thomas Witte und Christin Wehner
Eine Veranstaltung des Städtepartnerschaftsvereins Nürnberg-San Carlos e.V. mit Unterstützung des Caritas-Pirckheimer-Hauses und der Stadt Nürnberg/Internationale Beziehungen
Foto: Markus Bibelriether