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Die Nürnberger Friedenstafel

Fest Die Nürnberger Friedenstafel

Bürgerfest zur Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises

Datum
22.09.2019 - 13:00
Ort
Amt für Kultur und Freizeit, Stabsstelle Menschenrechtsbüro
Rathausplatz 2
90403 Nürnberg
Veranstalter
Stadt Nürnberg
Internet
http://www.friedenstafel-nuernberg.de

Die Nürnberger Friedenstafel

Bürgerfest zur Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises

Zeichen setzen für Frieden und Menschenrechte

1999 fand die Friedenstafel erstmals statt und brach gleich alle Rekorde, denn sie spannte sich rund um die Nürnberger Altstadt und war damit die längste Friedenstafel weltweit. Nürnbergs Bürgerschaft setzte damit zum Auftakt des 950. Stadtjubiläums ein überwältigendes und eindrucksvolles Zeichen für Frieden, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte.

Seitdem organisieren das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und das Amt für Kultur und Freizeit diese Veranstaltung alle zwei Jahre und machen das Bürgerfest zur Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.

Die Friedenstafel findet am Sonntag, 22. September, von 13 bis 16 Uhr statt. Sie erstreckt sich vom Kornmarkt, in der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße, in der Straße der Menschenrechte, am Hallplatz bis zur Königstraße.

Der Nürnberger Friedenstafel 2019
Es ist mittlerweile Tradition, dass sich die Nürnbergerinnen und Nürnberger nach der Verleihung des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises an einer Tafel zum gemeinsamen Mahl treffen und damit ein Zeichen für Frieden, Toleranz und die Achtung der Menschenrechte setzen. 2019 mit einem Jubiläum: Die Friedenstafel findet seit 20 Jahren statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Bürgerfestes haben die Möglichkeit, sich ihre Speisen und Getränke selbst mitzubringen oder das Angebot der Gastronomiestände zu nutzen. Den Abschluss der Friedenstafel bildet ein musikalischer Ausklang.

Auch in diesem Jahr gibt es die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Preisträger, Jurymitgliedern und vielen, die sich aktiv für Menschenrechte engagieren. Menschenrechtsorganisationen diskutieren an ihren Infotischen mit Interessierten und stellen ihre Arbeit vor.
Machen Sie mit und tafeln Sie mit Ihrer Familie, Ihrem Freundeskreis, Verwandten, Vereins- und Arbeitskolleginnen und -kollegen an der Nürnberger Friedenstafel 2019.

Der Preisträger des Jahres 2019

Rodrigo Mundaca aus Chile kämpft seit Jahren für den freien Zugang zu Wasser. Er ist Agraringenieur und arbeitet für die Organisation MODATIMA (Movimiento de Defensa por el protección del Medio Ambiente/Bewegung zur Verteidigung des Zugangs zu Wasser, der Erde und des Umweltschutzes) als deren Generalsekretär. Die Region Petorca, die Heimat Mundacas, ist durch Wasserkonflikte zwischen Agribusiness-Unternehmen (hauptsächlich Avocados und Zitrusfrüchte für den Export) auf der einen Seite und lokalen Kleinbauern sowie der ländlichen Bevölkerung auf der anderen Seite gekennzeichnet. Neun-zig Prozent der Wasserrechte sind in Chile privatisiert. Das hat weit-reichende Folgen. Der Kampf um Wasser wird in Chile kriminalisiert.

Mundaca ist in seiner Meinungsäußerung eingeschränkt, wird sogar strafrechtlich verfolgt. Er leidet unter Einschüchterungen und muss in ständiger Furcht leben, verhaftet zu werden. 2015 wurde er auf offener Straße in Santiago de Chile zusammengeschlagen. Die Polizei hat niemals ermittelt. 2017 hat Mundaca sogar Morddrohungen er-halten. Daraufhin wurde er eine Zeit lang versteckt gehalten. Amnesty International Chile startete eine Kampagne, um ihn zu schützen und mehr internationale Aufmerksamkeit zu gewinnen. Derzeit steht er aufgrund der starken Gefährdung unter Polizeischutz.

Mit der Verleihung des „Internationalen Nürnberger Menschenrechts-preises“ ehrt die Jury 2019 einen Aktivisten, der sich mit bewunderns-wertem Mut für das Recht auf Wasser einsetzt. Die Jury hofft, dass der Preis Rodrigo Mundaca mehr Schutz gibt, sein Engagement unter weniger Gefahren fortzusetzen.

Der Zugang zu sauberem Wasser wurde am 28. Juni 2010 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Menschenrecht anerkannt. Dennoch haben fast 660 Millionen Menschen weltweit keinen Zugang zu Trinkwasser.

Außerdem geht es darum, für verantwortungsvollen Konsum zu sensibilisieren. Nicht zuletzt sieht sich die Jury den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen verpflichtet. In der Agenda 2030 wird fest-geschrieben, die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle zu gewährleisten.

Der Flyer als pdf.

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