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Metamorfosis

Ausstellung Metamorfosis

Felipe Oyarzún Eichholtz

Datum
03.06.2016 bis 10.09.2016
Ort
Galerie ARAUCO
Trödelmarkt 13
90403 Nürnberg
Veranstalter
Arauco
Internet
http://www.arauco.de
Telefon
0911-2448257
E-Mail
info@arauco.de
Eintritt
frei

Impressionen

Metamorfosis. Las Fuerzas en el Hombre y el Cosmos - Felipe Oyarzún

METAMORPHOSE. Die Kräfte in Mensch und Kosmos.

Malerei

Zeichnungen

03.6.2016 - 10.9.2016

Vernissage Fr. 3.6.2016 | 18 Uhr

Statement

Meine Arbeit in der Kunst besteht vor allem in der Erschaffung eines Raumes der Reflexion, der Stille, der Freiheit. Eine Form der erneuten Erschaffung des heiligen Raumes des Menschen. Und in diesem Kontext wird eine Erforschung der äußeren und inneren Ziele vorgenommen, die sich in der Wahrnehmung zeigen. Großen Einfluss haben verschiedenste Strömungen des Denkens gehabt, von denen folgende herausragen: die Psychologie von Gurdjieff, die von Castaneda geschilderten Traditionen des Wissens der indigenen Völker Mexikos, die mythischen Entdeckungen von J. Böhme sowie klassische Text wie "Die Odyssee" und "Die Göttliche Komödie". Meine Absicht ist es, mich von der exzessiven Spezialisierung zu entfernen, die durch eine Fragmentierung des Wissens verhindert, ein wahrhaftes Verständnis der Realität zu erlangen. Hauptsächlich habe ich ein bildhaftes Werk erschaffen; Reihen von Bildern und Ölgemälden großen und mittleren Formates mit abstrakten Motiven. Mich interessieren die wichtigsten Formelemente wie der Punkt und die Linie, die in ihren Projektionen Rahmen, Netze und Geometrien formen; aber von besonderem Interesse ist für mich der Raum selbst. Was weder Form noch Attribute hat, was erlaubt, dass jedwede Sache existieren kann; gleichzeitig ist der Raum überall und ist das, was alle Punkte des Universums verbindet. Mein Interesse liegt in der Erschaffung einer Bildhaftigkeit, die eher durch ihre Abwesenheit, Stille und subtilen Farbverläufe spricht, und die es ermöglicht, den Menschen mit seiner Essenz zu verbinden, mit den zeitlosen und unabänderlichen Elementen des Seins. Diese impliziert nicht nur eine technische und ästhetische Anstrengung, sondern zudem eine konstante "innere Arbeit", denn ich halte die stete Vervollkommnung der inneren psychologischen Eigenschaften für jeden Menschen -­insbesondere für den "Künstler"-­‐ als fundamental. Meine Arbeit erfolgt intuitiv und impliziert die permanente Notwendigkeit, den Klang des rationalen Verstandes zu überwinden und so in eine Dimension hinter den sich verändernden natürlichen Formen zu gelangen, in der sich die reinen Formen, die unabänderliche Realität befinden. Ein zentrales Element meiner Arbeit ist das Studium zahlreicher Texte der griechischen Mythologie, von hermetischen, mythischen und poetischen Schriften, die ein Leitfaden waren, um meinem aktuellen Projekt "KOSMOGONIE" Form und Sinn gegeben haben. Dieses Projekt besteht aus Gemälden und Zeichnungen sowie einigen Artefakten und Maschinen, die Licht, Bild und Bewegung vermischen. Außerdem gibt es das "Manifiesto del Olvido" / "Manifest des Vergessens", in dem ich kritisch, dennoch auch mit Lösungsvorschlägen, ausführe wie der moderne Mensch seine Realität auf der Grundlage von Vergessen, Fehlern und Verfälschungen erschaffen hat. Diese sind jedoch nicht nur einfache Verfehlungen, sondern die Auswirkung von Kräften, die den Menschen von seiner wahren Natur und von den Potenzialen seiner eigenen Sinne fernhalten wollen. Gleichzeitig stellen sie Möglichkeiten für den Menschen dar, sich von einer programmierten Maschine zu einem freien Wesen zu entwickeln.

Felipe Oyarzún Eichholtz / 2015

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