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Kräftige Pinselstriche mit warmen Farben

Kräftige Pinselstriche mit warmen Farben

Fernando Tejeda bei Arauco

Fernando Tejeda ist Stammgast in Nürnberg: Die Galerie Arauco zeigt bereits die vierte Einzelausstellung des Malers und Grafikers.

«Magia del Bosque», Magie des Waldes, heißt die aktuelle Zusammenstellung. Wobei von Bäumen und Sträuchern gar nicht so viel zu sehen ist. Seine Inspiration zieht der Chilene, der zwischen Frankfurt am Main und seinem Heimatland pendelt, trotzdem vor allem aus der Natur seines Wohnortes Antuco mit dem gleichnamigen Vulkan im Süden des Landes. Dorthin konnte er erst nach Beendigung der Diktatur Pinochets zurückkehren. In den 70ern wurde seine Kunst verboten und viele seiner Bilder zerstört, 1976 floh er nach Deutschland.

Malte er vor einigen Jahren noch vor allem düstere Ansichten der abgeholzten Wälder in seiner Heimat, sprühen seine jüngeren Gemälde geradezu vor strahlenden Farben: Die abstrakten Werke leuchten in Orange, Gelb, Rot und Pink. Viel Kraft, die sich auch im dicken Farbauftrag äußert, steckt in diesen Bildern.

Zu sehen sind aber auch ältere Arbeiten. Kleinformatige Darstellungen von «Rehues» etwa, Totemfiguren, die die Residenz einer Medizinfrau der Pehuenche-Indianer anzeigen. Darauf zu finden ist ein Symbol, das sich auch auf anderen Darstellungen wiederholt. Die aufgeschnittene Melone, die nicht nur für Fruchtbarkeit steht, sondern auch der Freude über den Demokratisierungsprozess in Chile Ausdruck gibt.

Wer mehr über den Künstler (Jahrgang 1956) erfahren will, für den zeigt die Galerie auf Wunsch auch einen Film des Fernsehsenders arte, in dem neben dem kolumbianischen Maler und Bildhauer Fernando Botero auch Tejeda als lateinamerikanischer Künstler der jüngeren Generation vorgestellt wird.

Susanne Helmer
Nürnberger Nachrichten
13.12.2007

Künstler

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