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Moritz

Künstler Moritz Boldt

Moritz Johannes Boldt wurde im Jahr 2000, unmittelbar vor der Sommersonnenwende geboren. In diesem Jahr fand übrigens auch die Rückgabe des Panamá-Kanals von den USA an Panamá durch Jimmy Carter statt, der dies in seiner Amtszeit bereits versprochen und eingeleitet hatte.
Ein Jahr später hatte sich Moritz bereits von der Fläche verabschiedet und machte sich auf seinen Weg - sagen wir mal, nach Panamá. Wiederum ein Jahr später hatte er Farbe und Stift entdeckt und einen wenn auch wackeligen, so doch erhöhten Standpunkt eingenommen: Während seine verpennten Eltern noch an der Matratze lauschten, hatte er sich sein erstes warmes Frühstück am Herd bereitet und außerdem seinen Ausblick vor der Kochplatte mit Hilfe eines daran geschobenen Stuhls erweitert. Mit dieser Weitung des Horizonts erfolgte die Entdeckung des Raums, den er aus dem Blickwinkel von Spielzeugflugzeugen durchmaß.
Die mechanisch-technische Umsetzung der Raum-(er)Fahrung wurde unterstützt durch diverse Vehikel, wie Müllautos, Feuerwehrgerätschaften und Sattelzüge, um schließlich mit Ozeanriesen in eine weitere Dimension vorzustoßen. Er erfährt den Raum von einem beweglichen Standort aus, und er macht die Erfahrung der Relativität, sprich relativer Bezüge. 2003 erfolgen erste künstlerische Umsetzungen mit Wasserfarbe und Buntstift nach dem Prinzip der flächigen (Auf-)Klappung.
Auf seine ersten Schiffsreisen nimmt er seine Eltern noch mit. So darf seine Mutter noch an der Besichtigung des Hamburger Hafens teilnehmen, muss sich aber strikt aus der Umsetzung der gewonnenen Eindrücke und visionären Ausblicke heraushalten. Die Entdeckung des Filzstifts trägt zur Entwicklung einer neuen Technik bei, die punkt- und strichgenau, ohne Korrekturmöglichkeit, sich auf das Wesentliche konzentriert.
Sein bislang folgenreichster künstlerischer Durchbruch erfolgt Ende 2004 mit der Entdeckung der Perspektive, genauer der perspektivischen Darstellung durch einen Strich (am Bug eines Schiffes). Unbeirrt entwickelt Moritz seine Technik indem er sie mit narrativen und inhaltlichen Elementen anreichert. Wieder verpennten seine Eltern, wie Moritz Bild für Bild mit nahezu phantastischer Energie und Konzentration seine ganz persönlichen Meilensteine setzt.
2005 bis Sommer 2006 mobilisieren seine Bilder zunächst Freunde und Bekannte, die allerdings eher scherzhaft von Ausstellung und Präsentation sprechen - im Grunde nicht ernsthaft, nicht ernst nehmend. Erst seine Tante Sabine Bazan erkennt Ende 2006 den Auftrag, seine perspektivischen Visionen einem größeren Publikum bekannt zu machen und nimmt die Vorbereitung dieser ersten Einzelausstellung von Moritz in die Hand.
Mit dem Beginn der Arbeiten zur Erweiterung des Panamá-Kanals konnte ein idealer Zeitpunkt und für die Vernissage in der Galerie Arauco der ideale Ort gefunden werden.
Michael Lösel

Mortiz Boldt:
- geb. 25. Juni 2000
- April 2004 erste Gemeinschaftsausstellung im Kindergarten St. Martin
- 2005 diverse Präsentationen mit dem "Bild der Woche" im Kindergarten
- 2006 Leihgaben an den Siemens-Malkurs für Erwachsene (Erlangen)

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